Making of: Ein gemütlicher Gutschein

Ich habe wieder einen Zeichen-Auftrag bekommen (der zweite offizielle in meinem Leben, yay!), und zwar von einem Restaurant, dem Edelweiss in München. Oder besser gesagt von seiner Besitzerin: Nadia. Sie ist wahnsinnig nett und das Restaurant ist wahnsinnig toll, denn sie macht sich viele Gedanken über alles. Etwa was für Essen und welche Getränke sie ihren Gästen anbietet; es soll nachhaltig sein, es soll sehr gut sein, es soll schön aussehen – sie ist eine Slow-Food-Anhängerin, will die Umwelt schützen, will anders sein als andere Lokale. Zudem will sie eine tolle Atmopshäre bieten (tut sie auch). Und: Sie will sich gleichzeitig nicht komplett aufarbeiten. (Ihr seht schon: Wir sind genau auf einer Wellenlänge.)

Was außerdem noch toll an ihr ist: Sie weiß Kreativität und Kunst zu schätzen. Als sie mich also gefragt hat, ob ich was für sie zeichnen will, war ich ganz aus dem Häuschen! Fürs Edelweiss! Für die Nadia! Wie cool! Natürlich habe ich sofort ja gesagt.

Also: Der Auftrag war, eine kleine Zeichnung anzufertigen, die perfekt zum Edelweiss passt und seine Atmosphäre wiedergibt; und die dann auf Essensgutscheine und die Speisekarte gedruckt werden können.

Ich habe dann viel mit Tuschezeichnungen experimentiert. Mit dem großen Sofa, vor allem.

Aber irgendwann habe ich dann festgestellt: Das wichtigste am Edelweiss sind erstens die Lampen, Ausdruck der Gemütlichkeit; und zweitens das Essen und die Getränke. Also habe ich die Glühbirne, die alte Lampe, zwei Teller mit Essen, einen Milchkaffee, zwei Weingläser, eine Weinflasche, und, natürlich, ein Edelweiss feierlich auserwählt, ausgeschnitten und tausendmal herum arrangiert, bis alles gepasst hat. Dann habe ich sie abfotografiert – diesmal im Wohnzimmer mit Tageslicht, das für den Schatten sorgen sollte.

Das ist das Ergebnis:

Sieht doch gemütlich aus, oder? 🙂

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