Warum ich nur mit passenden Kunden zusammen arebeite

Ich hatte mal einen Kunden, der hatte einen supertollen Auftrag. Wirklich sooooo cool, und echt gut bezahlt, alles top. Nur: schon bei den ersten E-Mails dauerte es einfach ewig, bis er antwortete. Also wirklich lang. Dann vergaß er unseren Skype-Termin, und überhaupt, ständig hatte er Ausreden, weil er so viel zu tun hatte… Seltsam kam mir das alles vor. Aber weil es so toll war, nahm ich den Auftrag an. Schrieb die ersten Texte (der Auftrag war insgesamt noch viel größer) und schickte sie ihm. Erst mal kam nichts. Dann irgendwann: Ja, super, aber bevor ich weiterschreibe, sollten wir nochmal reden, damit der Ton insgesamt perfekt ist.

Dann hörte ich nie wieder was von ihm.

Bis heute.

Klugerweise hatte ich eine Anzahlung verlangt, und nur so viel geschrieben, wie mit der Anzahlung abgedeckt war. Aber trotzdem war ich bitter enttäuscht. So schade um den tollen Auftrag! Und ich war sauer auf mich selbst. Weil ich sooooo begeistert gewesen war, hatte ich nicht all die Alarmglocken schellen hören. Hallo: Wenn jemand keine Zeit hat, auf eine E-Mail zu antworten oder mal kurz anzurufen, wenn jemand keine Zeit hat für SEIN EIGENES PROJEKT, dann ist er einfach unfähig, zu arbeiten. Und damit: kein guter Kunde.

Seitdem habe ich also ein paar, hm, sagen wir mal, kleine Tests eingebaut. Wirklich kleine, ganz einfache, nette Tests. Die aber ein wenig Zuverlässigkeit und ein ganz klein wenig Engagement verlangen. (Wie die genau aussehen, dazu kommen wir später mal.)

Wenn der Kunde diese “Mini-Mini-Tests” nicht besteht, dann wird das nix. Weil ich dann weiß, dass es nachher nur jede Menge Ärger und Verzweiflung gibt.

Und was soll ich sagen – das funktioniert!

Also: Sucht euch eure Kunden gut aus. Denn das Leben ist zu kurz dafür, um sich mit schlechten Kunden herumzuärgern. 😉

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